Klangteppiche, Kunstlieder und eine Theater-Premiere

Die Gruppe Ad Spectatores. (Foto: Ad Spectatores)

Oldenburg (red). Ost und West kommen sich näher – in Oldenburg, genauer gesagt, im Oldenburgischen Staatstheater: Dort werden am Mittwoch, 6. September, die „Polen Begegnungen 2017“ feierlich eröffnet. Beginn ist um 19.30 Uhr im Kleinen Haus. Den Startschuss für den dreimonatigen Veranstaltungsmarathon gibt Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler gemeinsam mit Konsul Piotr Golema, Leiter des Generalkonsulats der Republik Polen in Hamburg, sowie der Vizepräsidentin der Stadt Breslau, Jadwiga Janukowicz.

Die Besucher erwartet ein spannender Abend mit unterschiedlichsten Darbietungen: So wird der Klarinettist und Multi-Instrumentalist Wacław Zimpel Ausschnitte aus seinem aktuellen Album „Lines“ präsentieren. In seinen faszinierenden Auftritten knüpft er fantastische Soundteppiche und entwirft hinreißende Looping-Klanglandschaften. Das größte Privattheater Breslaus „Ad Spectatores“ wird im Anschluss exklusiv zur Eröffnung der „Polen Begegnungen“ das Stück „Death City“ als Uraufführung auf die Bühne bringen. Bassbariton Tomasz Wija, Ensemblemitglied des Oldenburgischen Staatstheaters, komplettiert den Abend: Er gibt einen Vorgeschmack auf den Liederabend „Zu Besuch in Polen“ (am 4. November im Staatstheater) und widmet sich dem Kunstlied seines Heimatlandes.

Moderiert wird die Eröffnung von Mariola Rutschka. Die in Danzig geborene und in Hamburg lebende Musikerin und Kulturmanagerin setzt sich mit viel Engagement für die Verbindung der polnischen und deutschen Kultur ein.

Im Anschluss an die Darbietungen werden polnische Gaumenfreuden im Foyer des Staatstheaters gereicht. Karten sind erhältlich an der Kasse des Staatstheaters oder online unter www.staatstheater.de. Bestellungen sind unter Telefon 0441 2225-111 oder per E-Mail an tickets@staatstheater.de möglich.

Mit der Kultur- und Informationsreihe „Begegnungen“ legt die Stadt Oldenburg den Fokus auf Wachstumsmärkte, blickt auf spannende Kunstszenen sowie gesellschaftliche Entwicklungen. Nach China (2010), Südafrika (2012) sowie der Türkei (2014) widmet sich Oldenburg nun vom 6. September bis zum 2. Dezember 2017 Deutschlands östlichem Nachbarn Polen.

Mehr zum Programm im Internet unter www.polen-begegnungen.de.