Oberbürgermeister Krogmann sieht weiter großes Wachstumspotenzial

Lebenslanges Lernen und Windenergieforschung waren die Themen des 28. Kontaktpunkt Wirtschaft, zu dem Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (m.) und Klaus Wegling (l.), Leiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, die Referenten Prof. Dr. Anke Hanft (2.v.r.), Universität Oldenburg – Center für lebenslanges Lernen, und Prof. Dr. Martin Kühn (r.), Universität Oldenburg – ForWind, begrüßten. Universitäts-Präsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper (2.v.l.) sprach ebenfalls ein Grußwort. (Foto: Thorsten Helmerichs)

Oldenburg. Rund 200 Gäste sind kürzlich der Einladung der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg zum 28. Kontaktpunkt Wirtschaft gefolgt. Sie erlebten einen gleichsam informativen wie unterhaltsamen Abend mit Vorträgen zum Thema „Lebenslanges Lernen und Windenergieforschung an der Universität Oldenburg“. Die Veranstaltungsorte waren entsprechend gewählt: Im Experimentierhörsaal der Universität begrüßte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Führungskräfte Oldenburger Unternehmen und Institutionen und machte deutlich, welch große Bedeutung die Uni für die Stadt hat: „Die Universität ist mit ihren mehr als 1.500 Beschäftigten und etwa 15.000 Studierenden ein großer Wachstumsmotor für unsere Stadt. Die Entwicklung des Technologie Parks mit der Ansiedlung des Helmholtz-Instituts zeigt, dass diese Entwicklung noch lange nicht beendet ist. Vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien sind in den vergangenen Jahren Schwerpunkte gesetzt worden, die Oldenburg nationale und internationale Anerkennung gebracht haben.“ Von der Bundes-und Landespolitik erhofft sich Krogmann mehr Tempo bei der Umsetzung der Energiewende. Bei diesem Thema sei in den vergangenen zwei bis drei Jahren teilweise nicht entschlossen genug gehandelt worden.

In seinem Grußwort unterstrich Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, Präsident der Universität Oldenburg, welche modernen Studieneinrichtungen in den vergangenen Jahren gerade im Bereich Küpkersweg entstanden sind.

Anschließend stellte Prof. Dr. Anke Hanft, Direktorin des „Centers für lebenslanges Lernen (C3L)“, dar, mit welchen neuen Studienmodellen die Hochschulen auf die Erfordernisse des lebenslangen Lernens reagieren und welche Möglichkeiten sich hierdurch für eine stärkere Verzahnung von Ausbildung, Fortbildung und Hochschulbildung ergeben. Professor Dr. Martin Kühn, ForWind-Vorstandsmitglied, referierte zu „WindLab: Turbulenz- und Windenergiesystemforschung“. Mit der Einrichtung WindLab wurde im Januar 2017 der neuste Forschungsbau der Universität Oldenburg eröffnet. Herzstück des Forschungslabors für Turbulenz und Windenergiesysteme ist ein sogenannter turbulenter Windkanal, in dem Windturbulenzen realitätsnah reproduziert werden können. Nach dem offiziellen Teil ging es anschließend zu ForWind, wo neben dem Netzwerken auch eine Besichtigung des Windkanals möglich war.

Bewährte Kommunikationsplattform
Das erfolgreiche Unternehmertreffen „Kontaktpunkt Wirtschaft“, das zweimal im Jahr von der Stadt Oldenburg veranstaltet und organisiert wird, hat sich bewährt als Kommunikationsplattform zwischen Oldenburger Führungskräften, aber auch zwischen der Wirtschaftsförderung und den Führungskräften. Der nächste Kontaktpunkt Wirtschaft wird voraussichtlich Ende Mai 2018 stattfinden.